Seit dem 1. Jänner 2011 ist das virtuelle „Evangelische Museum Österreich“ im Internet online

Museumsfahrt 2011

Im Jahr 2011 wurde die bereits traditionelle „Museumsfahrt“ zum ersten Mal zweitägig durchgeführt, Ziel war am 28./29. Mai die Kärntner Landesausstellung „Glaubwürdig bleiben. 500 Jahre protestantisches Abenteuer“. Samstag nachmittags wurden wir von jugendlichen „Guides“ durch die Ausstellung im völlig neu gestalteten Diözesanmuseum in Fresach geführt. Senior Michael Guttner begrüßte die Reiseteilnehmer im Strandhotel Burgstaller in Feld am See, wo übernachtet wurde. Am Sonntag nahmen wir am Gottesdienst der evangelischen Gemeinde Feld am See in der 1981 errichteten „Jubiläumskirche“ in Afritz teil. Danach besuchten wir das Toleranzbethaus in der „Einöde“, wo uns die Konfirmandinnen und Konfirmanden der St. Ruprechter Tochtergemeinde mit Kaffee und selbstgebackenen Luther-Rosen bewirteten. Das Mittagessen nahmen wir im Evangelischen Jugendheim „Haus Landskron“ am Ossiachersee ein, wo abschließend die Generalversammlung des Vereins „EMÖ“ abgehalten wurde.

Generalversammlung 2011

Evangelisches Jugendheim „Haus Landskron“
(9523 Landskron, Ossiachersee-Süduferstraße 30)
Sonntag, 29. Mai 2011, 14:00-15:00 Uhr

Tagesordnung:

1. Begrüßung, Feststellung der Beschlussfähigkeit
2. Genehmigung des Protokolls der Generalversammlung vom 12. Juni 2010
3. Bericht des Vorsitzenden
4. Rechnungsabschluss 2010: Bericht des Kassiers und der Rechnungsprüfer
5. Genehmigung, Entlastung des Vorstands
6. Änderungen im Vorstand
7. Allfälliges

1. Petritsch stellt nach der Begrüßung die Beschlussfähigkeit der Generalversammlung fest.

2. Die Genehmigung des Protokolls der Generalversammlung 2010 muss auf die nächste Generalversammlung verschoben werden; Schriftführer Bernd Zimmermann entschuldigt sich.

3. Seit 1. Jänner 2011 ist das schon seit langem angestrebte Virtuelle Evangelische Museum im Internet. Es wurde von der Fa. Opitz PR, die auch die Homepage der Evangelischen Kirche in Österreich (evang.at) betreut, eingerichtet. Das ebenfalls von dieser Firma entworfene Logo des Virtuellen Museums dient zugleich als Briefkopf aller unserer Aussendungen, wie zum Beispiel auf der Einladung zu dieser Generalversammlung.
Das Virtuelle Museum ist unter http://museum.evang.at/ zu finden und mit folgender Email-Adresse zu erreichen: .
Sie finden darin einen Rundgang, der durch in mehrere „Räume“ führt, die jeweils Beiträge zu einem bestimmten Zeitabschnitt der Geschichte der Evangelischen Kirche in Österreich enthalten. Den einzelnen Beiträgen können Kommentare hinzu gefügt werden. Diese gelangen über die Mailadresse zur Museums-Redaktion.
Die Räume sind noch lange nicht vollständig gefüllt. Wir haben mit dem jüngsten Raum „Ab 1961“ begonnen. Unser Ziel ist es, am Ende der Luther-Dekade – also im Jahr 2017 – ein repräsentativ umfassendes Virtuelles Museum geschaffen zu haben.
Neben dem Rundgang gibt es auch ein – derzeit nur sehr marginales – Verzeichnis der evangelischen Sehenswürdigkeiten in Österreich sowie ein Verzeichnis und Kurzbiografien evangelischer Persönlichkeiten – sowohl Theologen als auch Laien, die in der Kirche eine Rolle gespielt haben.
Es gibt auch einen Raum für Sonderausstellungen – derzeit enthält er Informationen über Johannes Calvin, der 2009 mit einem Jubiläumsjahr gefeiert wurde. Weitere Sonderausstellungen zu bestimmen Themen sind geplant.
Weiters bietet das Museum eine Sparte „Adressen und Links“, wo Adressen von kulturellen Institutionen und Termine kultureller Veranstaltungen zu finden sind.
Aktuelles über den Verein findet sich im Abschnitt „Der Verein EMÖ“, wie, zum Beispiel, die Einladung zur Museumsfahrt und eine Foto-Galerie mit Fotos der letzten Museumsfahrten. Man hat nun auch die Möglichkeit, den Beitritt zu unserem Verein über das Virtuelle Museum erklären.
Es ist auch ein Museum für Kinder geplant, das vor allem Material für den Religionsunterricht in allen Schulstufen, mit Schwerpunkt Volksschule, zur Verfügung stellen soll. Wir werden voraussichtlich Mitte Juni mit Frau Mag. Friedl, jener engagierten Buchautorin, die den Kinderpfad der Landesausstellung in Fresach gestaltet hat, ein diesbezügliches Gespräche führen.
Unserem Museum fehlt Bildmaterial, die Copyright-Kosten für im Internet publiziertes Bildmaterial stellen allerdings ein großes finanzielles Problem dar.
Die Grundausstattung des virtuellen Museums konnte aus eigenen Vereinsmitteln finanziert werden. Nun sind aber die Geldmittel des Vereins völlig erschöpft und wir hoffen auf eine ständige Unterstützung seitens der Evangelischen Kirche, nicht zuletzt, weil unser Projekt ja auch im Dienst der Öffentlichkeitsarbeit, im Dienste des Religionsunterrichts und des Konfirmandenunterrichts stehen wird.
Wir sind auf freiwillige Mitarbeit angewiesen. Es ist nicht so leicht, Mitarbeiter zu finden, die uns Beiträge und Fotomaterial zur Verfügung stellen.
Wir arbeiten nicht nach dem Wiki-Prinzip, sondern alle Beiträge durchwandern die Endredaktion, die neben HR Petritsch, Waltraud Stangl und Bernd Zimmermann übernommen haben.
Für den Raum der jüngsten Geschichte gibt es ein Team – HR Petritsch und dessen Stellvertreter AltLSI HR Karner –, dass sich fast wöchentlich im Café Bräunerhof trifft. Dort werden eine Menge Ideen geboren, deren Umsetzung, vor allem für einen Berufstätigen, nicht immer ganz einfach ist. Man kann trotzdem guter Hoffnung sein, dass das Museum stetig wachsen wird.
Frage eines Teilnehmers: Gibt es Verbindungen zu den Diözesanmuseen in der Form, dass dortige Ausstellungen ins virtuelle Museum übernommen werden können, damit sie nicht verloren gehen? – Petritsch: Die Übernahme und weitere virtuelle Aufbereitung ist sicher sinnvoll.
Zimmermann: Wir freuen uns über alle Anregungen, bitten aber um Verständnis, dass nicht alles gleich umgesetzt werden kann. Die Betreuer des Museums arbeiten ehrenamtlich neben Beruf und Familie.

4. Petritsch: unsere Geldmittel sind nun quasi erschöpft.
Zu Jahresbeginn hatten wir einen Kontostand von EUR 10.000,-
am Jahresende einen Kontostand von EUR 176,96.
Ausgaben: EUR 12.375,- … für:
Einrichtung der Website und Gebühren für das Internet – insgesamt EUR 10.286,-
Museumsfahrt: EUR 1.112,-
Bankspesen: EUR 114,-
Einnahmen: EUR 12.552,-
(Einnahmen aus den Mitgliedsbeiträgen und Spenden).

Petritsch dankt Frau Anneliese Bader, die seit 1992 unter dem Vorsitzenden SI Horn als Sekretärin der Superintendentur Wien, allerdings in ihrer Freizeit, die Kasse des Vereins geführt hat. Sie hat sich bereit erklärt, dies trotz Pensionierung weiterhin zu machen.
Er bittet die Rechnungsprüfer, Stellung zu nehmen:
Dr. Weist und Dr. Vogel haben auf Grund des Rechnungsabschlusses eine sowohl auf der Einnahmen- als auch auf der Ausgabenseite stichprobenweise Überprüfungen der Belege durchgeführt und konnte deren Übereinstimmung mit den angeführten Konten sowie eine einwandfreie Ordnungsgemäße Verbuchung feststellen. Als abschließendes Ergebnis wurde festgestellt, dass die Buchführung und der Jahresabschluss grundsätzlich den Vorschriften entsprechen und in Ordnung gefunden werden. Die Rechnungsprüfer danken ganz herzlich für die geleistete Arbeit und stellen den Antrag, dass der Abschluss genehmigt wird.

5. Der Rechnungsabschluss wird genehmigt und der Vorstand entlastet.

6. Änderungen im Vorstand
Petritsch: Der Kassier, Senatspräsident i.R. HR Gerhard Onder, hat gebeten, von seiner Funktion im Vorstand entlassen und entlastet zu werden. Der Vorstand stimmte dem in seiner letzten Sitzung zu und daher wird Herr HR Onder mit Ende 2011 nominell seine Tätigkeit im Vorstand beenden.
Ebenso hat Frau Dr. Sträter gebeten, aus dem Vorstand entlassen zu werden. Ihr wird für die langjährige Mitarbeit im Vorstand herzlich gedankt.
Laut Statuten hat der Vorstand aus sieben bis neun Mitgliedern zu bestehen. Bisher bestand der Vorstand aus neun Mitgliedern. Aus Anlass des Ausscheidens zweier Mitglieder wollen wir unseren Vorstand ergänzen und so wurde Herr Ing. Wilhelm Schneider, der in den vergangenen Generalversammlungen immer sehr kritische Worte für das immer noch nicht zustande gekommene Virtuelle Museum hatte, gefragt, ob er dem Vorstand angehören möchte. Er hat nicht nein gesagt und wird in Zukunft etwas auf die Finanzen des Vereins zu schauen.

7. Es gibt keine Wortmeldungen, auch keine schriftlichen Anträge.
Der Mitgliedbeitrag beträgt derzeit EUR 15,– für Privatpersonen und EUR 40,– für Institutionen.
Über die Erhöhung des Beitrags auf EUR 20,– für Einzelpersonen wurde in der letzten Vorstandssitzung gesprochen, der Vorstand hat sich aber entschlossen, die Mitglieder lediglich um eine Spende zu bitten. Viele haben diesem Aufruf dankenswerter Weise bereits Folge geleistet und EUR 20,– oder mehr eingezahlt.
Wir werden uns künftig auch vermehrt um Sponsoren bemühen und um Spenden, die in unmittelbaren Zusammenhang mit dem Museum stehen.
Petritsch dankt für die Teilnahme und beendet die Generalversammlung um 15:00 Uhr.

Dr. Walraud Stangl (Schriftführerin)