eigentlich Gustav Meyer, manchmal fälschlich auch als G. Meyrinck

Gustav Meyrink
Portrait etwa 1886
Bildquelle: wikimedia commons (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Gustav_Meyrink_3.png?uselang=de-at)

Geboren am 19. Januar 1868 in Wien
Gestorben am 4. Dezember 1932 in Starnberg.

Schriftsteller, Erzähler, Dramatiker, Übersetzer

1889 bis 1902 Bankier in Prag, ab 1903 erste literarische Arbeiten als Zeitschriften-Redakteur in Wien, ab 1905 freier Schriftsteller in München.

In seinem Frühwerk (Des deutschen Spießers Wunderhorn) rechnete er mit dem Spießbürgertum seiner Zeit ab, in späteren Werken befasste er sich hauptsächlich mit übersinnlichen Phänomenen und dem metaphysischen Sinn der Existenz (Der Golem, Das grüne Gesicht, Der weiße Dominikaner, Der Engel vom westlichen Fenster).

Gustav Meyrink ist ein „okkulter“ Autor, der vielfach Kultstatus genießt. Immer wieder hat Meyrink, sowohl in eigenen Werken wie auch als Herausgeber oder Übersetzer von Werken anderer Autoren, „okkulte“ Themen im weitesten Sinn aufgenommen und esoterisch-mystische Ansichten geäußert, die unter anderem religiös-messianische Ideen und Elemente des Buddhismus, aus jüdischer und christlicher Mystik sowie aus Theosophie und Alchemie enthielten.

1927 konvertierte er zum Mahajana-Buddhismus.

 

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