Geboren am 20. Februar 1916 in Wiener Neustadt,
gestorben am 16. September 1991.

Theologiestudium in Wien, Leipzig und Tübingen. 1938 Examen pro candidatura, danach Religionslehrer und geistliche Hilfskraft in Neunkirchen.

Von Dezember 1938 bis 1945 Kriegseinsatz und Kriegsgefangenschaft. Das Examen pro ministerio legte er während des Krieges ab, als er wegen einer schweren Verwundung längere Zeit in einem Lazarett verbringen musste.

Nach der Kriegsgefangenschaft war er für kurze Zeit Religionslehrer in Oberösterreich und ab Dezember 1945 in Neunkirchen tätig.

1946 wurde er zum Pfarrer von Neunkirchen gewählt. 1962 sowie 1968 Wahl zum Senior, ab 1968 Mitglied der Synode, wobei er im Synodalausschuss und einigen anderen maßgeblichen Ausschüssen mitarbeitete.

Von 1972 bis zu seinem krankheitsbedingten Pensionsantritt 1977 Superindent der Superintendenz Niederösterreich.

Auszeichnung: Großes Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich, 1976.

 

Literatur:

  • Amtsblatt 1991 10.Stück, S. 103f.