Jakob Ernst Koch
Jakob Ernst Koch
Aus: Worte der Erinnerung an
Jakob Ernst Koch (1908)

Geboren am 23 Oktober 1836 in Wallern.
Gestorben am 22.November 1907.

Studium in Wien und Rostock. Dort Kontakt mit den führenden Vertretern einer lutherisch-bekenntnismäßigen Erneuerung wie Friedrich Adolf Philippi und der Schweriner Domprediger Kliefoth.

Ab 1859 Pfarrer in Wallern und 1872 Wahl zum Senior.

Ab 1880 Superintendenten der Superintendenz A.B. Oberösterreich.

Sein Vater Jakob Ernst Koch II. hatte die Erneuerung auf gottesdienstlichem Gebiet durch die Arbeit am Gesangbuch für Oberösterreich und Steiermark im Verein mit der bayerischen Nachbarkirche in die Wege geleitet. Er setzte dies auch dogmatisch fort. Das führte zu einer konservativen-nüchternen Haltung, die einerseits allzu gefühliges Frömmlertum vermied, andererseits festen Halt an den überlieferten lutherisch-kirchlichen Formeln und Lehren fand. So blieb der Pietismus im Land kirchentreu. Mit dessen führenden württembergischen Kreisen war Koch auch verwandtschaftlich verbunden.

 

Literatur:

  • Leopold Temmel: Evangelisch in Oberösterreich. Werdegang und bestand der Evangelischen Kirche. Linz 1982. S. 84f.