Mit Hofdekret vom 22. Juli 1784 ist das 1749 für die Protestanten Österreichisch-Schlesiens in Teschen errichtete Konsistorium in eine zentrale Kirchenbehörde für die in den Deutschen Provinzen Österreichs lebenden Evangelischen Augsburger Konfession umgewandelt worden. Zu seinem Präsidenten ernannte der Kaiser den katholischen Kreishauptmann von Teschen Johann Graf von Larisch.

Als das Konsistorium 1785 nach Wien verlegt wurde, legte Graf Larisch sein Amt nieder. Zum neuen Präsidenten wurde daraufhin (Augustin) Graf von Auersperg ernannt.