Geboren 15. Dezember 1899 in Nürnberg,
gestorben am 18. Dezember 1967 in Salzburg.

Nach der Reifeprüfung wurde er noch als Artillerist eingezogen.
Theologiestudium in Erlangen und Tübingen, Vikariatsjahre im Coburger Land und in Deggendorf

1928 kam er als Vikar nach Linz, wurde später Pfarrer.
1939 kurz Kriegspfarrer und Teilnahme am Polenfeldzug. Rüstete aber im selben Jahr ab, da er für unabkömmlich erklärt wurde.
Als (2.) Pfarrer von Linz machte er sich durch seine Jugendarbeit sehr beliebt. Er war künstlerisch und technisch interessiert, die ganze Familie Mensing-Braun engagierten sich für die Arbeitslosen und Hilfsbedürftigen.

Von 1941 bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1966 Superintendent der Superintendenz A.B. Oberösterreich.
Seine Wahl zum Superintendenten im Herbst 1940 war eine Überraschung, Grund war wohl seine parteipolitische Zurückhaltung.

 

Literatur:

  • Leopold Temmel: Evangelisch in Oberösterreich. Werdegang und bestand der Evangelischen Kirche. Linz 1982. S. 96ff.