Die Ausbreitung der Reformation in Österreich

Auch in Österreich fand reformatorisches Gedankengut schon bald nach Martin Luthers Thesenanschlag begeisterte Aufnahme: Priester verbreiteten in ihren Predigten lutherische Ideen, wurden aber auch bald zu den ersten Märtyrern in den Erblanden, wo Ferdinand hart gegen die neue Lehre durchgriff. Dennoch konnten die Habsburger die Verbreitung der Reformation nicht verhindern.

Reformationsdenkmal, Genf
Reformationsdenkmal, Genf

Auf dem Reichstag in Augsburg wurde 1555 „Religionsfrieden“ zwischen der römisch-katholischen Kirche und den Lutheranern geschlossen. Damit wurde die 1530 ebenfalls in Augsburg vorgestellte Konfession offiziell anerkannt und die Glaubensspaltung im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation endgültig sanktioniert.

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