Katholische Reform und Gegenreformation

Nachdem die Glaubensspaltung unleugbare Tatsache geworden war, ging das Bestreben der Habsburger dahin, das Luthertum aus den Erblanden zu verdrängen. Unter Erzherzog Ferdinand, dem nachmaligen Kaiser Ferdinand II., begann im Jahr 1600 in Innerösterreich die Gegenreformation, ein Vierteljahrhundert später auch in Nieder- und Oberösterreich.

Zunächst wurden die lutherischen Prediger und Schullehrer des Landes verwiesen und die Untertanen vor die Wahl „Glaube oder Heimat“ gestellt. Danach mussten auch die evangelischen Adeligen dem immer stärker werdenden Druck nachgeben, ihre Besitzungen verlassen oder zum römisch-katholischen Glauben konvertieren.

 

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