geb. von Versen

Geboren 1913
Gestorben 1996

Theologin, Religionslehrerin

Theologisches Examen 1936. Mit ihrem Gatten Wilhelm Dantine ging sie nach Wallern und übernahm als Pfarrfreu sämtliche – auch soziale – Aufgaben. Als 1942 ihr Mann zur Wehrmacht eingezogen wurde, besorgt sie die Pfarramtsgeschäfte mit Ausnahme von Gottesdiensten und Amtshandlungen. Obwohl trotz Zeitmangels auch Gottesdienste abgesagt wurden, durfte Charlotte Dantine nicht auf die Kanzel – nur am Pfingstmontag durfte sie einen Lesegottesdienst halten.

Vorkämpferin für die Gleichstellung der Frauen in der Evangelischen Kirche A. B. in Österreich. Ordination zum Geistlich Amt im hohen Alter, dann begeisterte Predigerin.

Evangelisch A.B:

Aus: Monika Salzer/Peter Karner: Vom Christbaum zur Ringstraße. Evangelisches Wien. 2., verbesserte Auflage, Wien 2009, S. 199.