Karl Freiherr von Bruck                                Lithographie v. Josef Kriehuber, 1855

Geboren am 8.10.1798 in Elberfeld/Deutschland.
Gestorben am 22.4.1860 in Wien.

Kaufmann, österreichischer Handelsminister

Bruck stammte aus einer kinderreichen, wenig begüterten Familie und genoss keine höhere Schulbildung. Als Autodidakt hat er sich aber ein umfassendes Wissen angeeignet.

1821 wollte er sich, der romantischen Idee folgend, am griechischen Befreiungskrieg beteiligen, ließ sich jedoch in Triest nieder, heiratete in eine der geachtetsten Kaufmannsfamilien ein und wurde selbst ein erfolgreicher Kaufmann. Unter anderem war er einer der Gründer des Österreichischen Lloyd und wurde 1844 geadelt.

Von 1848 bis 1851 war er österreichischer Handelsminister, danach kurze Zeit Gesandter im Osmanischen Reich und ab 1855 Finanzminister.

Bruck war evang. H. B. und gehörte der Wiener Reformierten Gemeinde an. Er wurde am Evangelischer Friedhof Matzleinsdorf bestattet. Auf seinem Grabstein steht: »Unser Ruhm ist das Zeugnis unseres Gewissens.« 2. Kor. 1/12.

 

 

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