Conradin Kreutzer
Conradin Kreutzer,
Lithographie von Joseph Kriehuber
aus dem Jahre 1837.
Foto: Peter Geymayer

Geboren am 22.11.1780 in Meßkirch, Baden/D.
Gestorben am 14.12.1849 in Riga.

Komponist und Kapellmeister.

Musikalisch ausgebildet in oberschwäbischen Abteien sowie ab 1804 in Wien, wahrscheinlich bei Johann Georg Albrechtsberger.

1810-1812 Konzertreisen durch verschiedene europäische Länder; 1812-1816 war er Hofkapellmeister in Stuttgart, lebte dann in Schaffhausen/CH und wurde 1818 Fürstenbergischer Kapellmeister in Donaueschingen/D. Neben weiteren Konzertreisen war Kreutzer in Wien 1822-1827, 1829-1832 und 1834-1840 Kapellmeister am Kärntnertortheater, 1833/34 am Theater in der Josefstadt. Hier feierte er mit der Uraufführung seiner Oper „Das Nachtlager von Granada“ seinen größten Erfolg.1840-1842 wirkte er als städtischer Musikdirektor in Köln, unternahm weitere Konzertreisen, u.a. auch nach Graz, wo er 1846 den Grazer Männergesangverein mitbegründete.

Als Komponist von Bühnenmusik schuf Kreutzer sich besonders mit der Musik zu Ferdinand Raimunds „Der Verschwender“ einen bleibenden Namen, auch als einer der wichtigsten Liedschöpfer seiner Zeit.

Evang. H.B.

(Werner Horn)

 

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