Gustav-Adolf-Kirche
Gustav-Adolf-Kirche; Quelle: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:GustavAdolfKirche.jpg?uselang=de-at

Im September des Jahres 1844 wurde beschlossen, eine Kirche für die Evangelischen Augsburger Konfession in Wien zu erbauen und der Baugrund um 800 Gulden gekauft. Als letztes „Toleranz-Bethaus“, noch ohne Turm und Glocken, wurde die Kirche nach Entwürfen der Architekten Ludwig Förster und Theophil Hansen in romanisierenden Stil mit byzantinischen Anklängen zwischen 1846 und 1849 erbaut. Die 1849 geweihte Kirche hieß zunächst Zwölf-Apostel-Kirche und wurde erst 1923 nach König Gustav II. Adolf von Schweden umbenannt. Sie war die erste frei stehende protestantische Kirche in Wien und ist der größte evangelische Kirchenbau Österreichs. 1983 bekam der Platz vor der Kirche aus Anlass des 500. Geburtstags von Martin Luther den Namen Lutherplatz.

 

Siehe auch:

 

Litratur (Auswahl):
  • Evangelisches Österreich. Ein Gedenkstättenführer. Hrsg. von Bischof Oskar Sakrausky. Wien

 

Weblinks (Auswahl):